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Haben Sie gewusst, dass….

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…es in Oesterreich ein Hanfdorf gibt?

Reingers, so der Name des österreichischen Hanfdorfes liegt im politischen Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Das gerade mal 661 Einwohner (Stand 01.01.2016) zählende Dorf liegt malerisch in einem grossen Waldgebiet und an einem romantischen Teich. Im ersten Moment scheint das beschauliche Dörfchen nichts von anderen seiner Art zu unterscheiden. Die katholische Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit, in den Jahren 1784 bis 1807 errichtet, sowie die hübsche Ortskapelle Mariahilf (1877 erbaut) zieren das Dorfbild.  Hübsche Bildstöcke (auch Marterl genannt) zieren die einheimischen Wege. Auf den Feldern sieht man Bauern ihrer Arbeit nachgehen.

Erst beim zweiten Blick fällt dem Besucher das ungewöhnliche an diesem Dorf auf, denn was die Bauern hier mähen, ist nicht etwa Mais oder Weizen – nein es ist Hanf. Nun es könnte sich ja um einen einzelnen Hanfbauer handeln, ist man versucht zu denken. Doch weit gefehlt, geht man nämlich der Sache etwas nach, findet man heraus, dass sich hier das ganze Dorf dem Thema Hanf widmet. Der Anbau von Hanf in grösseren Mengen ist eine langjährige Tradition in Reingers. Damals wurde der Hanf in so genannten „Haarstuben“ verarbeitet.  Erbaut aus Stein, Lehm, Holz und Stroh, umgaben die „Haarstuben“ die Landschaft der Bauerndörfer des oberen Waldviertels. Ursprünglich wurde in ihnen das „Haar“, d.h. Flachs und Hanf, getrocknet und verarbeitet. Daher stammt der Name Haarstube. Gleichzeitig dienten sie dem Gesinde als Behausung.

Nach dem zweiten Weltkrieg sind auch die letzten „Hoarstubn“, wie sie in Reingers genannt werden, verfallen. Das Betriebsgebäude des Dorf-Campingplatzes wird heute noch als Haarstube aufgeführt, weil es unter anderem die typischen baulichen Merkmale dafür aufweist.

In Reingers finden Sie nicht nur einen Hanflehrpfad und eine Hanfaustellung, sondern Sie haben sogar die Möglichkeit in einem Hanftipi zu übernachten oder gar einen Hanfstadel für Ihre Firmenfeier zu mieten. Im Dorfgasthaus können Sie sich gar mit kulinarischen Köstlichkeiten wie mit gefüllten Hanfschnitzeln oder einem Hanf-Mohnkuchen verwöhnen lassen. Auskünfte erteilen die Mitarbeiter der Gemeinde. Möchten Sie mehr wissen über dieses aussergewöhnliche Dorf? Dann lesen Sie auf der Webseite der Gemeinde weiter:

 

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